Kalbsfrikadellen mit Möhren …

… Kürbissauce und Spinatsalat.

Frikadelle, Bulette, Fleischpflanzerl oder Köfte – jede Region hat ja ihre eigene Bezeichnung für die leckeren Fleischklöpse, die Groß und Klein gleichermaßen munden. Die Oktoberausgabe der Essen & Trinken hat ihnen die Titelgeschichte gewidmet. Das Titelrezept hat mir besonders gut gefallen, auch weil hier Kalbshack zum Einsatz kommt, das wunderbar zart und zugleich aromatisch ist. Ein fixes und köstliches Abendessen für jeden Tag. Auch die Farben haben mich angesprochen: So strahlend und golden wie die Septembersonne. Das Grün des Spinats bildet einen schönen Kontrast. Das Originalrezept habe ich leicht abgewandelt.

Zutaten für 4 Personen

Für die Frikadellen

40 g altbackenes Weißbrot
60 g Schalotten
20 g glatte Petersilie
20 g Butter
500 g Kalbshack
2 Eier
Salz, Pfeffer

Sauce

150 g Hokkaido-Kürbis
50 g Schalotten
20 g Butter
100 ml Apfelsaft
1 El Weißweinessig
175 ml Gemüsebrühe
1 Tl Speisestärke

Möhren

600 g Bundmöhren
10 g Butter
1/2 Tl Baharat (arabische Gewürzmischung)
Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette

Salat

300 g Babyspinat
1 El Pinienkerne
1 El Apfelessig
3 El Olivenöl
1/2 Tl Akazienhonig
1 Tl körniger Senf
Salz, Pfeffer

Und so geht’s

Für die Frikadellen weiche ich zunächst das altbackene Weißbrot in Milch ein – etwa 10 Minuten. Inzwischen werden die Schalotten fein gewürfelt und in etwas Butter weich gedünstet. Dann gebe ich die fein gehackte Petersilie dazu. Das eingeweichte Brot drücke ich gut aus. Ich vermenge es mit den Zwiebeln, den Eiern und dem Kalbshack. Aus dem Masse forme ich 8 Frikadellen, die ich für einige Minuten in den Kühlschrank stelle.

Dann brate ich sie in einer Pfanne mit etwas neutralem Öl auf jeder Seite je eine Minute an, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben. Ab geht’s in den Ofen – bei 160 Grad Ober-Unterhitze für circa 15 Minuten.  (Foto unten: (c) Matthias Haupt für Essen & Trinken)

Den Kürbis wasche ich und schneide etwa 150 Gramm in grobe Würfel. Die Schalotten werden geschält und in fein gewürfelt. Die Möhren schäle mit dem Sparschäler und viertele sie der Länge nach.

Für die Sauce zerlasse ich in einer Kasserolle 20 g Butter und schwitze darin die Schalotten für rund 2 Minuten an. Dann gebe ich die Kürbiswürfel dazu, die ich 2 Minuten mitdünsten lasse. Nun schmecke ich mit Salz und Pfeffer ab.  Dann gieße ich 100 ml Apfelsaft,  1 El Weißweinessig und 175 ml Brühe dazu und lasse das Gemüse bei mittlerer Hitze circa 10 Minuten garen. Dann püriere ich alles mit dem Zauberstab.

Für die Möhren zerlasse ich 10 g Butter in einer beschichteten Pfanne und dünste sie darin 2 bis 3 Minuten an. Dann würze ich mit Salz, Pfeffer, einer Prise Piment d’Espelette und einem halben Teelöffel Baharat.

Inzwischen wasche ich den Babyspinat, rühre aus 1 El Apfelessig, 3 El Olivenöl, 1/2 Tl Akazienhonig und 1 Tl Senf die Vinaigrette an, die ich mit Salz und Pfeffer abschmecke. In einer Pfanne bräune ich die Pinienkerne ohne Fett.

Ich richte je eine Frikadelle mit etwas Spinatsalat und Möhren auf einem Teller an und gebe von der Kürbissauce dazu, die fast ein Püree ist. So kann man gut auf weitere Sattmacher verzichten.

Dazu hat uns sehr gut ein Weißburgunder vom Weinhof Scheu aus der Pfalz geschmeckt.

 

 

 

 

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