Pasta mit Zoodles und Pilzen

Jetzt gibt’s frische Pfifferlinge

Der Sommer ist da! Hurra! Und mit ihm kommen die ersten Pfifferlinge auf den Markt. Am Wochenende habe ich ein ganzes Körbchen gekauft, lauter kleine, feste Kerlchen, die für mehrere Essen gut sind: Mal im Salat, mal in der Suppe, als Beilage zu Fleisch oder in Verbindung mit Nudeln.

Die aromatischen Wildpilze wachsen – je nach Wetterlage – ab Ende Juni. Ihre Saison dauert schön lang bis in den Spätherbst. Total gesund sind Pfifferlinge außerdem: kleine Eiweiß-, Kalium- und Vitamin D-Bomben. Neulich habe ich sie mit Champignons kombiniert und die Nudeln mit Zoodles „verlängert“. Lecker und leicht.

PS: Ich nutze für den guten Geschmack ein paar Speckwürfelchen. Darauf kann man natürlich auch verzichten, wenn das Gericht rein vegetarisch sein soll.

Zutaten für 2 Personen

  • 70 g Spaghettini
  • 2 Zucchini
  • 200 g Pfifferlinge
  • 100 g braune Champignons
  • 5 Datteltomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 20 g Speckwürfel
  • 30 g Parmesan
  • 100 ml Weißwein
  • 3 El Sahne
  • 2 Tl Butter
  • Salz, Pfeffer

Und so geht’s

Das Putzen der Pfifferlinge dauert am längsten. Darum beginne ich genau damit (am besten beim Schauen einer schönen Doku). Ich wasche sie keinesfalls, weil sie zu viel Wasser aufsaugen und dann labberig werden. Ich mag Pfifferlinge jedoch schön knackig. Deswegen nutze ich eine Pilzbürste, um Waldschmutz zu entfernen. Mit einem Gemüsemesser schneide ich die Enden der Stiele ab und entferne besonders hartnäckigen Schmutz. Die Champignons werden ebenfalls vorsichtig abgebürstet und in Scheibchen geschnitten. Der Rest geht nun ganz fix!

Mit dem Julienne-Schäler schneide ich die grüne Schale und die festen Teile der Zucchini in Zoodles. (Es bleibt ein Rest rund um den Kern der Zucchini. Davon mache ich am nächsten Tag ein Süppchen).

Den Parmesan reibe ich grob.

Die Tomaten und die Schalotte werden in kleine bzw. feine Würfel geschnitten. Die Petersilie hacke ich zusammen mit der Knoblauchzehe.

Die Spaghettini koche ich etwa 8 bis 10 Minuten (je nach Packungsanweisung) in sprudelndem Salzwasser.

Inzwischen schwitze ich die Schalottenwürfel in 1 Tl Butter an.

Sobald die Schalotten weich werden, lösche ich mit 100 ml Weißwein ab, lasse den Sud etwas einköcheln, gebe 3 El Sahne und die Tomatenwürfel dazu. Ich würze mit Salz und Pfeffer.

Während die Weißweinsahne bei niedriger Temperatur vor sich hin köchelt, röste ich die Speckwürfel ohne Fett in der Pfanne an (strenge Vegetarier verzichten bitte auf diesen Teil).

Sobald die Würfel schön kross sind, nehme ich sie aus der Pfanne, gebe sie auf Küchenkrepp, der das überschüssige Fett aufnimmt.

Wenige Sekunden, bevor ich die Nudeln durch ein Sieb abgieße, gebe ich die Zoodles ins Salzwasser.

Spaghettini und Zoodles kommen in eine Schüssel, die ich in den 50 Grad warmen Ofen stelle.

Den Weißwein-Schalotten-Sahne-Tomaten-Sud hebe ich unter die Pasta-Zoodles.

Die Zielgerade ist erreicht. In einer Pfanne schmelze ich 1 Tl Butter. Darin brate bei hoher Hitze die Pilze an.

Ich salze, pfeffere und gebe ganz am Schluss die Petersilie mit dem Knoblauch sowie die Speckwürfelchen zum Pilzgemüse.

Die Pilze hebe ich vorsichtig unter die Spaghettini-Zoodles und bestreue das Gericht mit etwas Petersilie und Parmesan.

Schon ist ein feines, leichtes Sommeressen fertig zum Servieren!

Dazu hat uns ein grüner Veltliner aus der Wachau geschmeckt.

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