PFALZweiße – 1998

Die Weinmanufaktur von Sarah & Thorsten Weiß

Mitten im idyllischen Wachenheim an der Weinstraße haben Sarah und Thorsten Weiß vor kurzem ihre Weinmanufaktur „PFALZweiße – 1998“ eröffnet. Hier verkaufen die beiden ihre eigenen Weine, feine Spirituosen, Pfälzer Spezialitäten, Pasta, Oliven, hochwertige Öle, Schokolade und manches mehr – hergestellt in kleinen Manufakturen in der Umgebung.  

Sarah und Thorsten betrachten ihre Weinmanufaktur als „Rückkehr zu den Wurzeln“, denn um 1900 war an gleicher Stelle ein Kolonialwaren- und Delikatessenladen. 

Der Laden ist mit viel Liebe zu schönen Details eingerichtet. Kunden können hier nicht nur kaufen, sondern vor allem probieren. Sarah und Thorsten Weiß haben uns ausgesprochen herzlich empfangen und sich viel Zeit genommen. 

Die beiden sind Quereinsteiger. Sarah ist im Hauptberuf Grafikdesignerin und Thorsten arbeitete als Techniker. Ihre Liebe zum Wein und ihre klaren Vorstellungen davon, was einen tollen Wein für sie ausmacht, hat das Paar schließlich dazu bewogen den Schritt in die Winzer-Selbstständigkeit zu wagen. Sie bewirtschaften Weingärten in der Nachbarschaft, in den guten Lagen von Forst und Deidesheim, den Perlen an der Weinstraße.

„8tung“ haben sie ihre Weinlinie genannt. Die 8 ist beider Glückszahl. Der Name ist zugleich Ausdruck für ihre Achtung vor der Natur und dem uralten Handwerk des Weinbaus.

Wir haben zuerst den trockenen Riesling-Sekt gekostet, der nach traditioneller Champagner-Methode – „méthode champenoise“ – hergestellt wird. Der Sekt hat ein tolles Fruchtaroma, ist dabei schön mineralisch und trocken. Die Weißes haben ihn „Tarnung“ getauft, denn „man hält ihn besser getarnt, sonst ist er schneller ausgetrunken, als man sich vorstellen kann“, sagen Sarah und Thorsten. Stimmt.  Die Flasche kostet 13 Euro (Preisliste 2016).

Klasse fanden wir den Chardonnay „Schippsche“ für 10 Euro pro Flasche, der leicht nach grünem Apfel schmeckt und ganz fein nach Limette duftet. Sehr interessant auch der „Amtseid“, ein Weißwein, der aus der Kanzlerrebe gekeltert wird (8 Euro) – eine Kreuzung aus Müller-Thurgau und Silvaner. Der Name wurde scherzhaft nach den Eigenschaften der ersten deutschen Bundeskanzler gewählt: Raffiniert wie Adenauer, elegant wie Kiesinger und dick wie Erhard.  Der „Amtseid“ von PFALZweiße ist erfreulicherweise nicht so dick wie Erhard, sondern rank und schlank, schön fruchtig und sehr köstlich. Empfehlenswert sind auch die Rotweine „Amsel“ (10 Euro), ein Merlot, und „Dubbe“ (12 Euro), eine Cuvée aus  Dornfelder und Spätburgunder, der sechs Monate im Barrique reift.

Wir hatten viel Spaß bei dieser sympathischen Weinprobe im schönen Wachenheim und kommen ganz bestimmt wieder.

PFALZweiße – 1998
Weinstraße 30, 67157 Wachenheim an der Weinstraße
Tel: 06322 – 790 65 75, info@pfalzweisse.de
www.pfalzweisse.de

 

 

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