Kabeljau mit Zucchini-Tomatengemüse

In Nullkommanix fertig – und lecker!

Zu meinen Lieblingsfischen zählt Kabeljau: Ich mag sein festes, aromatisches Fleisch und schätze, dass man ihn auf unzählige Arten zubereiten kann. Im Ofen gegart, ist er in rund 20 Minuten servierfertig. Also ideal für die fixe & köstliche Küche. In der Winterzeit hat sein feiner Bruder Skrei Saison, der sogenannte Winterkabeljau. Mit ihm wird ein einfaches Essen während der Woche zu einem kleinen kulinarischen Fest. Das vorliegende Rezept ist reine Improvisation. Ich habe auf dem Markt Skreiloins gekauft, im Kühlschrank gab’s noch einen Zuchhino und ein paar Kräuter, Tomaten, Schalotten und Knoblauch habe ich ohnehin immer vorrätig. Voilà – los geht’s!

Zutaten für 2 Personen

2 Kabeljauloins à 150 Gramm
1 Zucchino
150 g Rispentomaten
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 Zweige Rosmarin
1/2 Bund glatte Petersilie
1 kleine Dose Schältomaten
1 El Olivenöl
1 El Tomatenmark
1 Schuss Weißwein
1 Prise Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Und so geht’s

Vorbereitung: Die Kabeljauloins halbiere ich, Schalotten und Knoblauch schneide ich in feine Würfel, die Tomaten und den Zucchino in Viertel. Den Ofen heize ich auf 180 Grad vor.

In einer beschichteten Pfanne erhitze ich 1 El Olivenöl, worin ich die Schalottenwürfel anschwitze.

Sobald die Zwiebel glasig werden, gebe ich den Knoblauch und die Tomatenwürfel hinzu und lasse sie 2 Minuten köcheln.

Nun rühre ich 1 El Tomatenmark ein, gebe 1 Schuss Weißwein dazu sowie 1 kleine Dose Schältomaten und lasse die Soße nochmals etwas einkochen. Zuletzt kommen die Zucchiniviertel in die Pfanne. Unterrühren und 1 weitere Minute mitköcheln.

Den Tomatengemüse-Mix gebe ich in eine feuerfeste Form, setze den Fisch hinein und lege einige Zweige Rosmarin dazu.

Ab geht’s in den Ofen. Für etwa 15 bis maximal 18 Minuten. Nach einer Viertelstunde checke ich mit einem spitzen Messer, ob der Fisch innen noch etwas glasig ist. Wenn ja – perfekt! Wenn er noch zu roh sein sollte, dann warte ich 1 bis 3 weitere Minuten. Vor der Servieren bestreue ich das Gericht noch mit etwas glatter Petersilie, die ich grob gehackt habe.

Ganz rustikal stelle ich die Form einfach auf den Tisch und bediene jeden Gast mit einem Stück Fisch und der Gemüse-Tomaten-Soße. Dazu passen natürlich wunderbar ein Stück Baguette oder ein paar geröstete Rosmarin-Kartoffeln. (Ohne Beilage wird’s allerdings ein perfektes low-carb-Abendessen.)
Zum Trinken gab es neulich einen Wein aus der Region Marken in Italien: Ein Falerio dei Colli Ascolani von der Tenuta de Angelis, den wir bei Rindchen’s Weinkontor entdeckt haben.

 

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