Szegediner Gulasch

Herbstliche Wohlfühlküche

Der Clou am Szegediner Gulasch ist die Kombination aus Fleisch, Paprika und Sauerkraut. Dieses köstliche Herbst- und Winteressen ist fix im Schmortopf, braucht dann aber Zeit.  Denn erst, wenn es bei kleiner Temperatur lange schmoren darf, wird es richtig umwerfend. Ein ideales Rezept für’s Wochenende also. Ich koche immer gleich die doppelte Portion und friere die Hälfte ein. So habe ich beim nächsten Mal in wenigen Minuten ein köstliches, die Seele wärmendes Gericht auf dem Tisch, das Gäste lieben.

Zutaten für 4 Personen

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800 g Rindsgulasch
1 Gemüsezwiebel (ca. 300 g)
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
500 g Biosauerkraut
2 Tl edelsüßes Paprikapulver
2 Tl scharfes Paprikapulver
2 Tl gemahlener Kümmel
250 ml Rinderbrühe
150 ml Weißwein
2
Tl Tomatenmark
6 El gehackte Petersilie
3 El Sonnenblumenöl
1 El Butter
Salz, Pfeffer

Und so geht’s

Das Fleisch schneide ich in grobe Würfel – circa 4 mal 4 Zentimeter. Die Gemüsezwiebel schäle und halbiere ich und schneide sie in mittelfeine Würfel. Der Knoblauch wird grob gehackt. Die Paprika viertel ich, befreie sie von den weißen Häutchen und Kernen und schneide sie in circa 1 mal 1 Zentimeter große Würfel. Das Sauerkraut gieße ich in ein Sieb und spüle es mit heißem Wasser ab. Das waren schon die Vorbereitungen. Nun geht alles ganz fix.

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In  einem großen Topf erhitze ich 2 El Öl und 1 El Butter. Darin brate ich das Fleisch portionsweise an.  Wenn die Fleischwürfel rundum braun sind, nehme ich raus und stelle sie in einer Schüssel beiseite.

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Nun gebe ich einen weiteren El Öl in den Bratensatz und dünste darin die Zwiebeln und den Knoblauch 3 bis 4 Minuten an.

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Wenn die Zwiebeln beginnen, weich zu werden, gebe ich die Paprikawürfel dazu und lasse das Gemüse zwei bis drei Minuten mitdünsten.

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Nun gesellt sich das Fleisch hinzu. Ich bestreue alles mit Paprikapulver und Kümmel. Dann gebe ich das Tomatenmark dazu. Ich schalte den Herd wieder hoch und lasse Gemüse und Fleisch unter Rühren schmoren.

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Ich lösche sodann mit Weißwein und Rinderbrühe ab, salze und pfeffere. Nun gebe ich das Sauerkraut in den Topf. Noch einmal alles umrühren, Deckel drauf, runterschalten und dann bei schwacher Hitze mindesten 1,5 Stunden leicht simmern lassen (… oder länger. Das hängt vom Fleisch ab. Ich koste zwischendurch, ob das Fleisch schön mürbe geworden ist.)

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Am  Schluss schmecke ich mit Salz und Pfeffer ab und serviere das Szegediner Gulasch mit einem ordentlichen Klecks saurer Sahne und gehackter Petersilie. Dazu passen Baguette und ein schöner Rotwein.

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2 Gedanken zu “Szegediner Gulasch

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